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Presse zur Burgruine
Wieladingen!
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BZ vom
23.04.2012
Förderkreis
ehrt treue Wegbegleiter
Vorbereitungen für den traditionellem Hock
am 1. Mai laufen / 130 Mitglieder bundesweit
RICKENBACH (siri). Wahlen, Rückblick und Stolz auf
den Erfolg der Publikation des Freiburger
Historikers Andre Gutmann "Unter dem Wappen der
Fidel. Die Herren von Wieladingen und die Herren vom
Stein" prägten die jüngste Hauptversammlung des
Förderkreises Burgruine Wieladingen am Freitagabend
im Gasthaus "Engel" in Rickenbach. Gottfried
Nauwerck freute sich: "Unser Projekt hat große
Beachtung in Fachkreisen erfahren."
Im Auftrag des Förderkreises entstand diese
umfassende Untersuchung der Familiengeschichte derer
von Stein und derer von Wieladingen, die bereits als
Standardwerk gilt. Gerade in Hinblick auf die
mittelalterliche Geschichte des Stifts Bad
Säckingen, der Habsburger und der
Habsburg-Laufenburger konnten neue
Forschungsergebnisse erzielt werden.
Vorzeitige Wahlen brachten in dieser
Hauptversammlung einen Wechsel im Vorstand. Gottlieb
Burkart löst nun als neuer Kassierer Josef Müller
ab, der diese Aufgabe 16 Jahre lang voller Elan
ausgefüllt hatte. Nun werde es für den 84-Jährigen
Zeit kürzer zu treten, sagte er. Der Vorsitzende des
Förderkreises Gottfried Nauwerck ehrte Müller für
die langen Jahre, die dieser für den Verein tätig
gewesen war. Doch so ganz ohne Aufgaben möchte sich
Müller nicht aus dem Vereinsleben zurückziehen. Mit
den Wahlen am Freitag übernimmt er den
Aufgabenbereich von Konrad Lüthy, dem bisherigen
Kassenprüfer. Auch er gehört mit seinen 28
"Dienstjahren" in die Reihe der geehrten Mitglieder.
Um dem neugewählten Kassierer Gottlieb Burkart den
Einstieg zu erleichtern werden er und sein
altgedienter Kollege Müller eng zusammenarbeiten.
"Der charmanten Überzeugungskunst von Gottfried
Nauwerck bin ich schließlich erlegen, als es darum
ging, ob ich mich zur Wahl aufstellen lasse oder
nicht; ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben"
, merkte Burkart nach der Wahl an.
Zu den wesentlichen Aufgaben des Förderkreises
gehören unter anderem die umfangreichen Erhaltungs-
und Pflegearbeiten an der mittelalterlichen Anlage.
Glücklicherweise könne der Verein, der 130
Mitglieder deutschlandweit zählt, auf Rücklagen
zurückgreifen, erläuterte Nauwerck.
Auch die Planung und Realisierung von
Veranstaltungen gehören zum Tätigkeitsbereich des
Förderkreises. Nächstes Besucherprojekt ist das
traditionelle Maifest auf der Burgruine Wieladingen.
Erwartet werden wieder Wanderer aus nah und fern,
die einen stimmungsvollen ersten Mai verbringen
möchten. Ein großes Grillfest unter freiem Himmel
ist geplant, bei dem der Musikverein Alpenblick aus
Willaringen für musikalische Unterhaltung sorgen
wird. "Das einzigartige Ambiente der Wieladinger
Burgruine macht unsere Feste immer zu etwas ganz
Außergewöhnlichem" , freut sich der Vorsitzende
Gottfried Nauwerck.
Weitere Informationen gibt der Vorsitzende des
Förderkreis, Gottfried Nauwerck, Telefon 07761/1895.
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Südkurier vom 23.4.12
Forschungsergebnisse finden Beachtung
Die Publikation des Freiburger Historikers Andre
Gutmann „Unter dem Wappen der Fidel. Die Herren von
Wieladingen und die Herren vom Stein zwischen
Ministerialität und adliger Herrschaft“ ist ein
voller Erfolg geworden. Dies konnte der Vorsitzende
des Förderkreises Burg Wieladingen Gottfried
Nauwerck in der Hauptversammlung am Freitag im
Gasthof Engel in Rickenbach bekanntgeben. „Unser
Projekt hat weite Beachtung in Fachkreisen
erfahren“, berichtet Nauwerck.
Im Auftrag des Förderkreises entstand diese
umfassende Untersuchung der Familiengeschichte derer
von Stein und derer von Wieladingen, die bereits als
Standardwerk gilt. Gerade in Hinblick auf die
mittelalterliche Geschichte des Stifts Bad
Säckingen, der Habsburger und der
Habsburg-Laufenburger konnten neue
Forschungsergebnisse erzielt werden.
Vorzeitige Wahlen brachten bei dieser
Hauptversammlung einen Wechsel im Vorstand. Gottlieb
Burkart löst nun als neuer Kassierer Josef Müller
ab, der diese Aufgabe 16 Jahre lang voller Elan
ausgeübt hatte. Nun werde es für den 84-Jährigen
Zeit, kürzer zu treten, wie er sagt. Der Vorsitzende
des Förderkreises Gottfried Nauwerck ehrte Josef
Müller für die langen Jahre, die dieser für den
Verein tätig gewesen war. Doch so ganz ohne Aufgaben
möchte sich Müller nicht aus dem Vereinsleben
zurückziehen. Mit den Wahlen am Freitag übernimmt er
den Aufgabenbereich von Konrad Lüthy, dem bisherigen
Kassenprüfer. Auch er gehört mit seinen 28
„Dienstjahren“ in die Reihe der geehrten Mitglieder.
Um dem neugewählten Kassierer Gottlieb Burkart den
Einstieg zu erleichtern, werden er und sein
altgedienter Kollege Müller eng zusammenarbeiten.
„Der charmanten Überzeugungskunst von Gottfried
Nauwerck bin ich schließlich erlegen als es darum
ging, ob ich mich zur Wahl aufstellen lasse oder
nicht. Ich freue mich sehr auf meine neuen
Aufgaben“, sagte Burkart nach der Wahl.
Zu den wesentlichen Aufgaben des Förderkreises
gehören unter anderem die umfangreichen Erhaltungs-
und Pflegearbeiten an der mittelalterlichen Anlage.
„Glücklicherweise kann der Verein, der 130
Mitglieder deutschlandweit zählt, auf Rücklagen
zurückgreifen“, erläutert Nauwerck. Auch die Planung
und Realisierung von Veranstaltungen gehören zum
Tätigkeitsbereich des Förderkreises.
Das nächste Besucherprojekt ist das traditionelle
Maifest auf der Burgruine Wieladingen. Erwartet
werden wieder Wanderer von nah und fern, die einen
stimmungsvollen 1. Mai verbringen möchten. Ein
großes Grillfest unter freiem Himmel ist geplant,
bei dem der Musikverein Alpenblick aus Willaringen
für musikalische Unterhaltung sorgen wird. „Das
einzigartige Ambiente der Willaringer Burgruine
macht unsere Feste immer zu etwas ganz
Außergewöhnlichem“, freut sich der Vorsitzende
Gottfried Nauwerck.
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Südkurier vom 17.12.11
Unter dem Wappen
der Fidel
Der Förderkreis
der Burgruine Wieladingen hat in Zusammenarbeit mit
der Universität Freiburg und dem Alemannischen
Institut ein neues Buch über die Herren von
Wieladingen und die Herren von Stein mit dem Titel
„Unter dem Wappen der Fidel“ herausgebracht. Am
Donnerstag wurde das Werk einem hochkarätigen
Publikum im DRK- und Feuerwehrgerätehaus
vorgestellt. Am Anfang des Abends stand das große
Stühle rücken.
Mehr als 100 Festgäste
durfte Georg Keller, Mitbegründer des Förderkreises,
begrüßen. Zum Buch: Unter der Leitung von Thomas
Zotz vom Historischen Seminar der Universität
Freiburg erarbeitete Autor Andre Gutmann ein knapp
600-seitiges Werk, das die Geschichte der Herren von
Wieladingen und ihrer Verwandten, der Herren vom
Stein, gründlich erhellt. Seit 2008 grub sich
Gutmann mit Unterstützung des Alemannischen
Instituts Freiburg tief in die Geschichte der
Burgherren ein. Mit in die spannende Welt des 13.
und 14. Jahrhunderts, zwischen Ministerialität und
adliger Herrschaft, tauchte auch Christopher
Schmidberger vom Alemannischen Institut ab.
Von der gemeinsamen
Herkunft der Herren von Wieladingen und der Herren
vom Stein, die als „Meier“ des Damenstifts Bad
Säckingen damals dessen Güterbesitz am Hochrhein, im
Breisgau und Aargau verwalteten, zeugt das von
beiden Familien verwendete Wappenmotiv der Fidel.
Dabei gestaltete sich der allmähliche Übergang
beider Familien in den Niederadel in enger Anbindung
an die Kastvögte des Stifts aus dem Haus Habsburg.
In seinem Buch legt
Gutmann erstmals eine umfassende Untersuchung der
Geschichte der beiden Familien vor. Unter anderem
beleuchtet er dabei ihre Besitz- und
Herrschaftsentwicklung, ihre Genealogie und
Verwandtschaftsbeziehungen und die vielfältigen
Konflikte zu anderen Familien der Ministerialität,
des Adels und des Bürgertums sowie den Klöstern der
Region. Dabei wartet das Buch mit einer Reihe neuer
Erkenntnisse, auch zur Geschichte des Stifts
Säckingen und der Habsburger auf. Unterstützung
fanden die eifrigen Burgenforscher auch bei Bertram
Jenisch, Denkmalpfleger beim Regierungspräsidium
Freiburg, der das Zusammenspiel aller am Projekt
Beteiligten als „Glücksfall für die Denkmalpflege“
bezeichnete.
Die besonderen Bemühungen
des Förderkreises Burgruine Wieladingen, mit Hilfe
eines Historikers, Licht in das Dunkel der
unzähligen Quellen und Zeitzeugnisse zu bringen,
lobte Landrat Tilman Bollacher als „wichtigen
Beitrag zum Schließen einer echten Lücke“. Die
Kombination aus ehrenamtlichem Engagement und
behördlicher Schützenhilfe zur Erforschung eines
„Wahrzeichens der Region“ hob Freiherr Jörg von
Schönau in seinem Schlusswort hervor.
Der Förderkreis Burgruine
Wieladingen wurde 1984 gegründet. Unter Mitwirkung
vieler ehrenamtlicher Helfer wird die Burgruine über
dem Hotzenwälder Murgtal seither baulich gesichert
und erhalten. In der Satzung ist auch die
Erforschung ihrer Erbauer und Bewohner
festgeschrieben. Das vorgestellte Buch „Unter dem
Wappen der Fidel“ ist als 55. Band der Reihe
„Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte“
des Alemannischen Instituts der Universität Freiburg
im Karl Alber Verlag erschienen.
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Badische
Zeitung vom 17.12.11
Ein Glücksfall für
die Denkmalpflege
Förderkreis, Uni
Freiburg und Alemannisches Institut publizieren Buch
über " Die Herren von Wieladingen und die Herren von
Stein".
RICKENBACH. Der
Förderkreis der Burgruine Wieladingen hat in
Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg und dem
Alemannischen Institut ein neues Buch über "Die
Herren von Wieladingen und die Herren von Stein" mit
dem Titel "Unter dem Wappen der Fidel"
herausgebracht. Am Donnerstag wurde das Werk einem
hochkarätigen Publikum im DRK- und
Feuerwehrgerätehaus vorgestellt.
Am Anfang des Abends stand
das große Stühlerücken. Mehr als 100 Festgäste
durfte Georg Keller, Mitbegründer des Förderkreises,
begrüßen. Zum Buch: Unter der Leitung von Thomas
Zotz vom Historischen Seminar der Universität
Freiburg erarbeitete Autor Andre Gutmann ein knapp
600-seitiges Werk, das die Geschichte der Herren von
Wieladingen und ihrer Verwandten, der Herren vom
Stein, gründlich erhellt. Seit 2008 grub sich
Gutmann mit Unterstützung des Alemannischen
Instituts Freiburg tief in die Geschichte der
Burgherren ein. Mit in die spannende Welt des 13.
und 14. Jahrhunderts, zwischen Ministerialität und
adliger Herrschaft, tauchte auch Christopher
Schmidberger vom Alemannischen Institut ab. Von der
gemeinsamen Herkunft der Herren von Wieladingen und
der Herren vom Stein, die als "Meier" des
Damenstifts Bad Säckingen damals dessen Güterbesitz
am Hochrhein, im Breisgau und Aargau verwalteten,
zeugt das von beiden Familien verwendete Wappenmotiv
der Fidel. Dabei gestaltete sich der allmähliche
Übergang beider Familien in den Niederadel, in enger
Anbindung an die Kastvögte des Stifts aus dem Haus
Habsburg. In seinem Buch legt Gutmann erstmals eine
umfassende Untersuchung der Geschichte der beiden
Familien vor. Unter anderem beleuchtet er dabei ihre
Besitz- und Herrschaftsentwicklung, ihre Genealogie
und Verwandschaftsbeziehungen und die vielfältigen
Konflikte zu anderen Familien der Ministerialität,
des Adels und des Bürgertums, sowie den Klöstern der
Region. Dabei wartet das Buch mit einer Reihe neuer
Erkenntnisse, auch zur Geschichte des Stifts
Säckingen und der Habsburger, auf. Unterstützung
fanden die eifrigen Burgenforscher auch bei Bertram
Jenisch, Denkmalpfleger beim Regierungspräsidium
Freiburg, der das Zusammenspiel aller am Projekt
Beteiligten als "Glücksfall für die Denkmalpflege"
bezeichnete. Die besonderen Bemühungen des
Förderkreises Burgruine Wieladingen, mit Hilfe eines
Historikers, Licht in das Dunkel der unzähligen
Quellen und Zeitzeugnisse, zu bringen, lobte Landrat
Tilman Bollacher als "wichtigen
Beitrag zum Schließen
einer echten Lücke". Die Kombination aus
ehrenamtlichem Engagement und behördlicher
Schützenhilfe zur Erforschung eines "Wahrzeichens
der Region" hob Freiherr Jörg von Schönau im
Schlusswort hervor.
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Südkurier vom 20.4.11
Medaillen für
Arbeit am Baudenkmal
Förderkreis Burgruine
Wieladingen ehrt drei Handwerker. Andre Gutmann
stellt Abhandlung vor
Rickenbach (csi) Zur
Hauptversammlung kamen die Mitglieder des
Förderkreises Burgruine Wieladingen in Rickenbach
zusammen. Historiker Andre Gutmann von der
Universität Freiburg stellte seine Abhandlung über
die Herren von Wieladingen und Stein vor. Der
Vorstand wurde im Amt bestätigt.Nachdem die
Burgruine Wieladingen in den Jahren 1984 bis 1996
instand gesetzt wurde, besteht die Aufgabe des 130
Mitglieder umfassenden Förderkreises nun in der
Erhaltung des größten Baudenkmals des Hotzenwaldes.
Alljährlich veranstaltet der Förderkreis am 1. Mai
ein Grillfest auf der Schlossmatte, das 2010
allerdings in die Halle in Willaringen verlegt
werden musste. Auf eine größere Veranstaltung auf
der Burg im Sommer verzichtete man und bot
stattdessen fünf Führungen an. Im August stürzte
eine morsche Weide auf den Weg, Mitglieder des
Fördervereins beseitigten den Baum. Kurt Bächle
berichtete, dass 2010 rund 1150 Euro an Spenden
eingingen.
Historiker Andre Gutmann von der Abteilung für
Landesgeschichte an der Universität Freiburg stellte
seine im Auftrag des Förderkreises verfasste
Abhandlung vor, die im Frühherbst mit dem Titel
„Unter dem Wappen der Fidel. Die Herren von
Wieladingen und die Herren von Stein zwischen
Ministeriabilität und adliger Herrschaft“ erscheinen
soll.
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BZ
vom 20.4.11
Jahrzehntelang im
Einsatz für die Burg
Förderkreis der
Burgruine Wieladingen zeichnete Maurerpoliere für
ihr Engagement aus.
RICKENBACH (csi). Nachdem
die Burgruine Wieladingen in den Jahren 1984 - 1996
instand gesetzt wurde, besteht die Aufgabe des
inzwischen 130 Mitglieder umfassenden Förderkreis
nun in der Pflege und Erhaltung des größten
Baudenkmals des Hotzenwaldes. Alljährlich
veranstaltet der Verein am 1. Mai ein Grillfest auf
der Schlossmatte, das im vergangenen Jahr allerdings
im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser fiel und
daher in die Halle in Willaringen verlegt werden
musste, wie Vorsitzender Gottfried Nauwerck
berichtete. Auf eine größere Veranstaltung auf der
Burg im Sommer verzichtete man 2010 und bot statt
dessen fünf Führungen abends und in den Schulferien
auch vormittags an, die unterschiedlich gut besucht
waren. Im August stürzte eine morsche Weide auf den
Weg, sehr zur Begeisterung der Kinder, wie Nauwerck
schmunzelnd erzählte. Mitglieder des Förderkreises
beseitigen den Baum. Kurt Bächle, der neben
zahlreichen anderen Aufgaben in der Burgruine auch
für das Spendenkässle zuständig ist, berichtete,
dass im 2010 rund 1150 Euro eingingen.
Historiker Andre Gutmann von der Abteilung für
Landesgeschichte an der Universität Freiburg stellte
seine im Auftrag des Förderkreises verfasste
Abhandlung vor, die im Frühherbst mit dem Titel
"Unter dem Wappen der Fidel. Die Herren von
Wieladingen und die Herren von Stein zwischen
Ministeriabilität und adliger Herrschaft" erscheinen
soll.
Die Vorstandsmitglieder – Gottfried Nauwerck
(Vorsitzender), Johann Lauber (Stellvertreter),
Josef Müller (Kassierer), Susanne Butz
(Schriftführerin) sowie die Beisitzer Heinz-Jörg
Küspert und Kurt Bächle – wurden für drei Jahre in
ihren Ämtern bestätigt. Die Vorsitzenden der
Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins Bad Säckingen
(Ingrid Bär), Murg (Albin Greiner) und Rickenbach
(Leo Weiß) sind kraft Amtes Beisitzer im Vorstand
des Förderkreises.
Eine besondere Ehrung wurde Hans Bubke, Horst
Gantert und Herbert Oeschger zuteil. Die
Maurerpoliere erhielten für ihre Arbeiten an der
Burgruine in der Jahren 1984 bis 1996 die
Verdienstmedaille der Burgruine und eine Urkunde.
"Sie haben mustergültig geschafft, um das größte
Baudenkmal des Hotzenwaldes zu erhalten", lobte
Georg Keller, Altbürgermeister von Rickenbach und
Gründungsvorsitzender des Förderkreises.
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BZ vom
20.4.11
Lauter
Freunde alter Burgen und Baudenkmäler
Der
Landesverband Deutsche Burgenvereinigung tagte in
Bad Säckingen und besichtigte unter anderem die
Burgruine Wieladingen.
BAD SÄCKINGEN. Nach 36 Jahren tagte der
Landesverband "Deutsche Burgenvereinigung" erstmals
wieder am Hochrhein: Die Mitglieder des
Landesverbandes Baden-Württemberg trafen sich in der
Orangerie des Schlosses in Bad Säckingen. Begrüßt
wurden sie von Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang
Lücker.
An der Tagung nahmen rund zwei Dutzend Mitglieder
teil, die Leitung hatte der Erste Vorsitzende,
Thomas Leiprecht aus Heidelberg. Sitz des deutschen
Dachverbandes ist die Marksburg am Rhein, Sitz des
Landesverbandes ist Schloss Ingersheim im Landkreis
Ludwigsburg. Zu Beginn sagte der Vorsitzende: "Was
mich bedrückt, ist die Tatsache, dass das Interesse
für Geschichte und alte Baudenkmäler erst im Laufe
des Lebens erwacht und im Alter wächst." Nach drei
Abgängen im vergangenen Jahr zählt der Landesverband
308 Mitglieder. Ziel des Vereins ist, das Interesse
für profane Baudenkmäler wach zu halten und sich für
den Erhalt und die Pflege einzusetzen. "Wir sind
kein Verein der Burgherren, nur sieben Prozent
unserer Mitglieder sind auch Besitzer historischer
Immobilien", sagte Leiprecht. "Unsere Mitglieder
kommen aus allen Bevölkerungsschichten."
Bei den Wahlen wurde das bisherige Vorstandsteam in
seinen Ämtern bestätigt. Den Vorschlag, einen
kleinen Mitgliedsbeitrag einzuführen, lehnte
Leiprecht ab. "Wir kommen mit unseren Mitteln, die
sich vorwiegend aus Spenden und Zuschüssen
rekrutieren, gerade so hin und das soll auch so
bleiben, der Verein will keinen Gewinn machen."
Zum Jahresprogramm gehörten Exkursionen,
Fachseminare und Kolloquien. Der Schwerpunkt des
Stauferjahres 2011 liegt bei den regionalen
Kaiserpfalzen in Kaiserslautern, Seligenstadt und
Bad Wimpfen. Ergänzt wird die Arbeit des
Landesverbandes, der sich als älteste überregionale
Bürgerinitiative für den profanen Denkmalschutz
versteht, durch die örtlichen Burgen- und
Fördervereine.
So kam die Tagung in Bad Säckingen auf Initiative
des Bad Säckinger Historikers Dr. Gottfried Nauwerck
zustande, der auch im "Förderverein Burgruine
Wieladingen" mitarbeitet. Nauwerck stellte auch das
Rahmenprogramm für die Veranstaltung zusammen.
Dieses beinhaltete eine Altstadtführung und einen
Besuch des Trompeterschlosses. Am zweiten Tag wurden
die Burgruine Wieladingen, das Alte und das Neue
Schloss in Wehr, das Schloss Beuggen und die
ehemalige Burg Stein auf der Rheininsel Rheinfelden
besichtigt.
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BZ
vom 14.4.11
Schuften an der Burgruine
Gestern stand der
Frühjahrsputz an dem alten Gemäuer in Wieladingen
an.
RICKENBACH-WIELADINGEN.
Alljährlich kümmert sich Burgenwart Kurt Bächle mit
seinen Helfern vor dem 1. Mai um einen Frühlingsputz
auf der Burgruine Wieladingen. Dieses Jahr wurde
noch genauer hingeschaut und es wurden zudem
anstehende Sicherungs- und Instandhaltungsarbeiten
angepackt – am Sonntag wird hochkarätiger Besuch
erwartet.
Dann steht die in den
letzten Jahrzehnten mit großem Einsatz von
ehrenamtlichen Helfern sanierte Burgruine im
Mittelpunkt einer Exkursion der
baden-württembergischen Landesgruppe der Deutschen
Burgenvereinigung. Auf Einladung des
Förderkreisvorsitzenden Gottfried Nauwerck kommen
etwa 30 Burgenfreunde zu ihrer Jahrestagung nach Bad
Säckingen. Zum Beiprogramm gehört die sachkundige
Begutachtung der Arbeit des Förderkreises auf der
Burg. Gegen 9.30 Uhr beginnt die vom Vorsitzenden
übernommene Führung, zu der aber auch andere
Interessenten willkommen sind. Wer zudem die
weiteren Exkursionsetappen in Richtung Wehr, Beuggen
und Rheinfelden mitmachen will, sollte sich vorher
beim Förderkreis unter der Rufnummer 07761-1895
anmelden. Dann kann er gegen einen
Beteiligungsbeitrag im Bus mitfahren.
Arbeiten dienen der
Sicherheit und der Attraktivität des Gebäudes
Das schon zur älteren
Generation zählende Arbeitsteam – bestehend aus den
Ehepaaren Gottfried und Ursula Nauwerck, Kurt und
Marianne Bächle sowie Johann Lauber – schleppte
gestern Vormittag unter anderem zahlreiche Eimer mit
Kies über den schwierigen Zugangsweg von der
Schloßmatte zur Burg, um Mulden auf Wegen und im
Burginnenhof einzuebnen. In diesen Stellen sammelt
sich oft Wasser, was für Rutschgefahr sorgt. Einen
Kubikmeter Kies hatten zuvor Bauhofmitarbeiter der
Gemeinde Rickenbach zur Schloßmatte gebracht.
Außerdem wurden für die
Wegesicherung die meist schräg stehenden
Natursteinstufen der steilen Pfade von Erde und
Verwurzelungen befreit, bevor sie dann noch mit dem
Besen blank gefegt wurden. Unter dem
Gefahrengesichtspunkt war schließlich noch ein
umgestürzter Baum, der teilweise hoch über einem
Pfad ragte, zu entfernen. Die Motorsäge leistete
ferner gute Dienste bei der Auslichtung eines im
Burg-Eingangsbereich zugewachsenen Kopf-Felsen.
Nachdem dort die Pflanzen entfernt waren, eröffnete
sich gleich ein attraktiverer Blick auf den hohen
Bergfried.
Eine nicht einfache Arbeit
stand in diesem Jahr noch am hoch aufragenden
Seitengemäuer an. An schwer erreichbaren Stellen
hatten sich in Nischen Jungbäume angesiedelt, deren
Wurzeln dem Mauerwerk zu Leibe rücken. Weil dies
langfristig die Substanz bedroht, wurden die
Schösslinge von der Mauerkrone via Gießkanne mit
einem erlaubten Mittel begossen. Dies zersetzt die
Pflanze nach und nach bis in den Wurzelbereich.
Nicht beseitigt wurden die in Mauerritzen wachsenden
Gräser. Mit der Reinigungsaktion 2011 wurde übrigens
noch eine Altlast der frühen Sanierungszeit
entfernt. Sie bestand vor allem aus
Kunststoff-Folien, die mit Sanierungsmaterial auf
die Burg gebracht wurden.
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BZ vom
13.4.11
Freunde alter
Burgen tagen und schauen
Der Förderkreis
zur Rettung der Burgruine Wieladingen ist Gastgeber
der Burgenvereinigung.
BAD SÄCKINGEN/RICKENBACH
(am). Die baden-württembergische Landesgruppe der
Deutschen Burgenvereinigung kommt erstmals zu einer
Tagung mit Exkursionsfahrt nach Bad Säckingen. Zum
zweitägigen Treffen am 16. und 17. April gehören die
Hauptversammlung der Landesgruppe in der Orangerie
des Trompeterschlosses, eine Altstadtführung am
Samstag sowie eine Burgenbesichtigung im Hotzenwald
am Sonntag.
Wie Gottfried Nauwerck,
der in Bad Säckingen wohnende Vorsitzende des
Förderkreises zur Rettung der Burgruine Wieladingen,
informierte, werden am Sonntag auch historische
Anlagen in Wehr sowie das Schloss Beuggen und die
ehemalige Burg Stein auf der Rheininsel bei
Rheinfelden besichtigt.
Die Deutsche
Burgenvereinigung setzt sich seit mehr als 100
Jahren für die Erhaltung von historischen Wehr- und
Wohnbauten ein. Zum Treffen am Hochrhein werden rund
30 mit einem Bus anreisende Teilnehmer erwartet.
Für Gottfried Nauwerck,
der auch im Schwarzwaldvereinsvorstand aktiv ist,
bedeutet der Besuch der Gäste eine gute Werbung für
die Region mit ihren Ausflugszielen. Der Förderkreis
zum Erhalt der Wieladinger Burg, zu dem auch
zahlreiche Mitglieder aus der Trompeterstadt
gehören, ist als Gastgeber des Treffens selbst
Mitglied der Landesgruppe der Burgenvereinigung. Die
Annahme der eigenen Offerte, eine Tagung auch mal in
den südlichsten Zipfel des Landes zu verlegen,
betrachtet Gottfried Nauwerck als eine Auszeichnung
und als Möglichkeit, das Ergebnis des
jahrzehntelangen Engagements um den Erhalt des
Baudenkmals im Murgtal vorzeigen zu können.
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Südkurier vom 26.4.10
Geschichte
über die Burgruine Wieladingen
Schon bald wird die Geschichte über die
Burgruine Wieladingen in einem Buch nachzulesen
sein. Historiker André Gutmann von der Universität
Freiburg, der das Buch im Auftrag des Förderkreises
der Burgruine Wieladingen schreibt, stellte seine
bisherigen Ergebnisse am Freitagabend bei der
Hauptversammlung des Vereins im „Engel“ in
Rickenbach vor. André Gutmann und der Journalist
Wolfgang Adam wurden für ihre besonderen Dienste
geehrt. Am 1. Mai lädt der Verein wieder zu seinem
traditionellen Maihock auf die Burgruine ein.
(dj) Bereits vor zwei Jahren begann André Gutmann,
der an der Universität Freiburg in der Abteilung
Landesgeschichte arbeitet, mit der Forschungsarbeit
über die Burgruine Wieladingen. Am Freitag stellte
er seine bisherigen Ergebnisse der Forschungen vor.
Wann genau das Buch, mit dessen Rohfassung Gutmann
Ende Juni rechnet, erscheinen wird, ist noch nicht
klar. „Ich hoffe, dieses Jahr noch“, äußerte sich
Gottfried Nauwerck, Vorsitzender des Vereins, dazu.
Neben der Vorstellung der Ergebnisse über die
Forschungen der Burgruine stand bei der
Hauptversammlung auch der Rückblick auf das
vergangene Jahr auf der Tagesordnung. Dabei wurde
wieder auf den traditionellen Maihock auf der
Burgruine zurückgeblickt, der auch im vergangenen
Jahr wieder zahlreiche Besucher angelockt hatte.
„Die Veranstaltung am 1. Mai ist für uns die einzige
und eine damit wichtige Veranstaltung im Verein“, so
Nauwerck zum Maihock, zu dem der Förderkreis auch
dieses Jahr wieder einlädt. Neben dem alljährlichen
Fest hatte der Verein im vergangenen Jahr anlässlich
des 25-jährigen Vereinsjubiläums auch zu einer
Theateraufführung auf die Burgruine eingeladen.
Für dieses Jahr ist jedoch keine Großveranstaltung
auf der Burgruine geplant. Allerdings sollen im
Sommer Führungen angeboten werden, bei denen
Interessantes rund um die Burgruine und deren
Geschichte zu erfahren sein wird.
Bezüglich der derzeitigen Situation auf der
Burgruine informierte Nauwerck, dass auf der
Lagerhütte der Schlossmatte auf der Firstlinie eine
Kupferblechabdeckung angebracht wurde. „Das schützt
vor Feuchtigkeit und Moosbefall“, so der
Vorsitzender. Gespendet wurde die Abdeckung von der
Firma Werner Schlachter aus Wickartsmühle.
Daneben wurde auch über den erfreulichen
Vereinszuwachs von drei Mitgliedern berichtet. Damit
zählt der Verein derzeit 132 Mitglieder. Um sich
weiter nach außen zu präsentieren, wurde im
vergangen Sommer die Homepage des Vereins
freigeschaltet.
Für besondere Dienste wurden Historiker André
Gutmann und Journalist Wolfgang Adam mit einer
Urkunde und der Ehrenmedaille Burgruine Wieladingen
geehrt. „Was sie bislang geleistet haben, ist schon
eine Ehrung wert“, dankte Nauwerck dem Historiker.
Adam, der mehr als zwei Jahrzehnte über den Verein
berichtet hatte, dankte er für sein besonderes
Engagement bei der Berichterstattung.
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BZ
vom 7.7.2009
Ein
besonderes Kulturangebot als Dank
RICKENBACH-WIELADINGEN (am). Ob die Wieladinger
Burgherren einst einem Theaterensemble im
Burginnenhof applaudieren konnten, ist ungewiss.
Sicher ist indes das Theatervergnügen auf der
Burgruine am kommenden Sonntag mit dem Freien
Theater "Tempus fugit" aus Lörrach. Ab 16 Uhr spielt
im unteren Innenhof die professionell geführte
Schauspielschülergruppe den Molière-Klassiker "Der
eingebildete Kranke".
Der Förderkreis zur Rettung der Burgruine
Wieladingen hat in seinem Jubiläumsjahr diese
Burgpremiere ermöglicht. Für den seit 25 Jahren
bestehenden Verein ist das Kulturangebot auch ein
Dank für die Treue von Mitgliedern und für die
Bevölkerung, die den Erhalt des Baudenkmals
unterstützten. Unter der Regie von Vaclav Spirit hat
die ambitionierte Truppe die amüsante Sittenkomödie
bereits an verschiedenen Orten mit Erfolg
aufgeführt. Am Sonntag stimmt ab 15.30 Uhr zunächst
ein Trompeter-Duo auf das Stück ein, in dem es um
den Sieg der Liebe gegenüber dem ökonomischen Denken
eines ständig von teuren Ärzten umgebenen,
eingebildeten Kranken geht. Die Gruppe freut sich
bereits darauf, die Handlung aus dem 17. Jahrhundert
in dem noch viel älteren Ambiente der Burgruine
inszenieren zu können.
Mitgebracht wird für das Jubiläumsevent die eigene
Bühne, deren Bauteile die Männer der Feuerwehr von
Willaringen am Freitagabend von der Schloßmatte über
unwegsames Gelände in die Burganlage tragen. Die
Feuerwehr hat dem Burgenverein auch in den ersten
Sanierungsjahren mit Arbeitseinsätzen und
technischen Diensten geholfen. Nach Abschluss der
Burgsanierung widmete sich der Förderkreis dann
stärker kulturellen Aufgaben.
Für die erstmalige Theateraufführung wird die Bühne
auf dem Rasen im südlichsten Teil der Anlage
aufgebaut. Die Zuschauer können von zwei
Burghof-Ebenen auf das Geschehen blicken. Einen
Kartenvorverkauf gab es nicht, somit ist ein
frühzeitiger Besuch ratsam. Den Autofahrern
empfiehlt der Förderkreis, die Fahrzeuge auf der
Landstraße L 152 im Bereich des Parkplatzes oberhalb
der Schloßmatte abzustellen. Bei schlechten Wetter
wird das Theater kurzfristig in den nicht weit
entfernten Gemeindesaal von Harpolingen verlegt.
Einen Regenschirm sollte man dennoch mitnehmen, da
die Open-Air-erprobten Schauspieler auch bei
Nieselregen oder nur vereinzelten Schauern ihre
Aufgabe im Freien vollenden wollen.
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BZ
vom 3.7.2009
Die Burg ist
zum Hobby geworden
RICKENBACH-WIELADINGEN. Vor 25 Jahren erlebte das
über Jahrhunderte dem Verfall ausgesetzte Gemäuer
der Burganlage von Wieladingen eine Wende zum Guten.
Zahlreiche geschichtsbewusste und mutige Bürger aus
dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Bad Säckingen
verhinderten den weiteren Zerfall des Baudenkmals
mit der Gründung eines Fördervereins. Zu den ersten
Aktiven gehörten auch
Kurt und
Marianne Bächle aus Murg.
Die dringendsten Sanierungsaufgaben sind zwar
erledigt. Kurt und Marianne Bächle aus Murg sind
aber dennoch häufig auf dem Burg-Gelände
anzutreffen. Für das Ehepaar ist die Betreuung der
Anlage längst zu einem Hobby geworden. In dieser
Woche stand für die Vorbereitung auf das
Theaterspiel mit einem Lörracher Ensemble zum
Jubiläum des Fördervereins unter anderem das Mähen
des Rasens auf dem oberen und unteren Burghof an.
Dabei wurde kein einziger Liter Benzin verbraucht,
dafür aber jede Menge Schweiß beim Umgang mit dem
umweltfreundlichen Handrasenmäher vergossen.
Zu den immer wiederkehrenden Arbeiten gehört
außerdem das Sauberhalten der über das ganze Jahr
von vielen Menschen besuchten Burgruine und auch das
Zurückschneiden von Pflanzen in Gemäuerteilen, deren
Wurzelwerk auf Dauer eine Sprengkraft entfalten und
damit Schaden an der Bausubstanz anrichten können.
Wenn es dabei in tiefer gelegene Bereiche wie der
ehemaligen Zisterne über dem steil abfallenden
Murgtalhang geht, seilt sich Kurt Bächle schon mal
mit Hilfe seiner Frau aus Sicherheitsgründen an.
Das handwerkliche Geschick von Kurt Bächle, der vom
Förderkreis schon für seine Verdienste ausgezeichnet
wurde, hat dem Förderkreis im vergangenen
Vierteljahrhundert viel Geld gespart. Etwa, wenn
Zugangswege im zerklüfteten Gelände gesichert werden
mussten. Wenn in sturm- und schneereichen Wintern
umgestürzte Bäume oder von Nässe losgelöste Felsen
die Metallgeländer an Zugangswegen beschädigten,
fuhr Kurt Bächle so früh wie möglich zur Burg, um
die Gefahren zu beseitigen. Auf das Ehepaar Bächle
ist zudem immer Verlass, wenn beim Förderkreis
Arbeitseinsätze, beispielsweise bei der Bewirtung
oder für Burgführungen, anstanden. Viele der durch
Witterungseinflüsse jährlich anfallenden Arbeiten
erledigt Kurt Bächle übrigens unaufgefordert. Für
ihr außergewöhnliches Engagement haben die Bächles
einen ganz einfachen, unspektakulären Grund: "Wir
freuen uns mit, wenn sich die vielen Besucher bei
der Begehung der Burg sicher und wohl fühlen." Für
die Gäste besorgte Kurt Bächle deshalb sofort einen
neuen Grill, als die alte Anlage von Unbekannten
demontiert wurde.
Der Förderkreis profitiert außerdem immer wieder von
dem Zeitaufwand, den er für das Sammeln von alten
Dokumenten über die Burg betreibt. Beim Bummel über
Flohmärkte ist das Ehepaar in Sachen alter Bilder
und Postkarten von der Anlage oft fündig geworden.
In dem mittlerweile stattlichen eigenen Archiv
befinden sich darüber hinaus auch viele Erinnerungen
an andere, heimatgeschichtlich interessante Anlagen
der Region.
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